Rhein-Main-Liedermacherwettbewerb: Vorentscheid in der Frankfurt Art Bar

Mit dem Liedermachen ist es so eine Sache – heutzutage. Entweder man ist auf der Sonnenseite der Mark Forsters dieser Welt und sitzt sogar irgendwann als Gastkommentator im EM-Studio der ZDF. Oder man spielt sich die Finger wund in leergefegten Etablissements, die keine Szenebars mehr sind, weil Szenen in der Generation Spotify schon lange der Vergangenheit angehören.

 

Wie gut aber, dass es immer noch ein paar "Verrückte" gibt, die dem Lied und dem Liedermachen – im wahrsten Sinne des Wortes – Raum geben. Der Hattersheimer Folkclub ist eine solche Institution. Er richtet seit Jahren den Rhein-Main-Liedermacherwettbewerb aus. In verschiedenen Locations der Region werden Vorentscheide ausgetragen, auf denen eine fachkundige Jury die Finalisten kürt.

Gestern kamen so in der Frankfurt Art Bar insgesamt vier Musiker bzw. Duos zusammen: Es spielten auf: Das Kleinkunst-Duo Nisse Barfuss bzw. Lars und Nisse, der geniale Sven Garrecht (auch im Duo), Holle B. meets Cowabunga, der mit der letzten Skanummer geradezu übermenschlich die Bühne gerockt hat, und meine Wenigkeit, Andreas Haderlein, mit ein paar skizze BLAU Songs.

 

Nisse Barfuss und Sven Garrecht sind verdient ins Finale am 27. August im Hattersheimer Posthof eingezogen. Hier noch ein paar Bilder aus der Hüfte geschossen. Und allen, die nicht gekommen sind, sei gesagt: Alleine die Anmoderationen von Danny Kelly waren eine Reise in den Ziegelhüttenweg wert!